Beerdigung

 
Friedhof und Bergkirche im Sonnenuntergang

Trauer

Der Tod eines nahestehenden Menschen ändert nicht nur die Lebensgewohnheiten und den Alltag. Die innere Einstellung zum Leben ändert sich meist auch. Die Arbeit, die Alltagsprobleme, die Hobbys, der Umgang mit Freunden und Bekannten – vieles, was vorher wichtig war, rückt in die Ferne, als sei plötzlich der Sinn all dessen verloren gegangen. Stattdessen wandern die Gedanken immer wieder zurück zu den Verstorbenen und dem Leben mit ihnen.
Die Trauer ist wie ein Weg, den man zurücklegt. Und das, was Trauernde empfinden und erleben, verändert sich auf diesem Weg.
Manchmal fängt die Trauer schon an, bevor jemand gestorben ist, etwa wenn jemand schwer krank ist. Die Angehörigen machen sich Sorgen und der Abschiedsschmerz ist im Voraus in der Seele gegenwärtig.
Ein anderes Mal kommt der Tod völlig überraschend. Ein Unfall ist geschehen, oder ein plötzlicher Herzstillstand hat einen Menschen von der einen Minute auf die andere aus dem Leben gerissen. Dann ist die erste Trauerreaktion meist der Schock. Oft spüren Menschen in diesen ersten Minuten, Stunden oder Tagen keines der bekannten Trauergefühle. Die Gefühle brechen erst allmählich auf. Dann aber kann eine Welt für sie zusammenbrechen, wenn sie begreifen, dass sie einen lieben Menschen ein für alle Mal verloren haben. Fragen drängen sich dann auf: Warum musste das geschehen? Wie soll es nun weitergehen?
Mitten in diese Versteinerung oder in diese Gefühlsstürme hinein kommen die Vorbereitungen für die Bestattung und die Bestattung selbst.
 

Das Trauergespräch

Das Trauergespräch, das zu Hause oder im Pfarramt stattfinden kann, dient als Vorbereitung der kirchlichen Bestattung. Unsere Pfarrerin bereitet zusammen mit den Angehörigen die Trauerfeier vor. Die gemeinsame Vorbereitung kann zugleich ein guter Weg des Abschiednehmens sein.
Die Erfahrung zeigt, dass es gut und sinnvoll ist, wenn sich die Angehörigen in die Gestaltung der Trauerfeier einbringen. Darum nimmt sich unsere Pfarrerin viel Zeit, um mit ihnen über das Leben des Verstorbenen ins Gespräch zu kommen. Denn in der Trauerpredigt soll nicht nur der Trost zu Wort kommen, den Gott uns zugesprochen hat, sondern auch die Persönlichkeit und das Leben des Verstorbenen. Die Angehörigen haben außerdem die Möglichkeit, persönliche Abschiedsworte zu verlesen (oder von der Pfarrerin verlesen zu lassen). Auch die Musik ist für viele Hinterbliebene ein Trost. Unsere Pfarrerin geht gerne auf die Wünsche der Angehörigen ein.
  

Ihre Ansprechpartner

Tamara Brenn

Pfarrerin

Marion Ochs

Sekretärin