Taufe

 

Wasser wird in Taufstein gegossen
Die Taufe ist in erster Linie ein sichtbares Zeichen der Liebe und des Segens Gottes.
Aus diesem Glauben heraus taufen wir Menschen im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dabei wird der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser begossen.
 
Gott sagt JA zu dir!
Wollte man die Taufe mit einem Wort beschreiben, dann wäre es ein einfaches ‚Ja!‘. Denn mit der Taufe sagt Gott Ja zu den Täuflingen:
Ja, du bist mein geliebtes Kind. Ja, ich will dich durch dein Leben begleiten – mit all seinen Höhen und Tiefen. Ja, ich bleibe bei dir – ganz bedingungslos, weil ich dich liebe.
 
Die Taufe ist ein sog. Sakrament. Sie geht auf den Taufbefehl Jesu Christi zurück:
Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Mätthäusevangelium, Kapitel 28
 
 

Immer!
Denn Christinnen und Christen glauben, dass jeder Mensch ein geliebtes Kind Gottes ist. Insofern spielt es keine Rolle, ob der Täufling ein Säugling, ein Kleinkind, ein Jugendlicher oder sogar ein erwachsener Mensch ist.
Wenn ein Mensch im Laufe seines Lebens zum christlichen Glauben findet, kann er mit seiner Taufe ganz bewusst ‚Ja‘ zum Glauben und ‚Ja‘ zu einem Leben mit Gott sagen.
In der Regel lassen Eltern ihr Kind allerdings schon in den ersten Lebensjahren taufen. Mit der Taufe bringen sie die Dankbarkeit für die Geburt und das Staunen über das neue Leben zum Ausdruck. Vor allem aber entlasten sie sich selbst. Denn die große Verantwortung für ihr Kind müssen sie nicht alleine tragen: Gott begleitet sie – liebevoll, segensreich und bedingungslos.
 

Die Taufpaten sind zusammen mit den Eltern verantwortlich für die christliche Erziehung des Kindes. Paten sind Vertrauenspersonen und Menschen, die dem Kind von Gott erzählen. Sie sind Menschen, die bereit sind ihren Glauben - und genauso auch ihre Fragen und Zweifel - mit dem Täufling zu teilen. Sie sind offen dafür, für ihr Patenkind Wegbegleiter in Glaubens- und Lebensfragen zu sein, von der Taufe bis zur Konfirmation (und darüber hinaus).
 
Patin oder Pate kann werden, wer der evangelischen Kirche angehört und konfirmiert ist. Wer einer Kirche angehört, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen zählt (z.B. die römisch-katholische oder die evangelisch-methodistische Kirche) und mindestens 14 Jahre alt ist, kann ebenfalls Patin oder Pate werden.
Wer keiner christlichen Kirche angehört oder aus der Kirche ausgetreten ist, kann das Patenamt nicht übernehmen.
 
Daneben können auch Menschen, die nicht (mehr) Kirchenmitglied sind, wichtige Bezungs- und Vertrauenspersonen für den Täufling sein. Auch sie können gerne als solche im Taufgottesdienst mitwirken und gewürdigt werden.
 

Es ist ein alter und guter Brauch, dass ein Täufling bei seiner Taufe einen Bibelvers zugesprochen bekommt – einen sog. Taufspruch. Der Taufspruch soll den Täufling an Gottes Verheißung erinnern und ihn durch sein Leben begleiten. Die Auswahl des Taufspruchs sollte also wohl überlegt sein. Eine schöne Auswahl an Taufsprüchen finden Sie unter: www.taufspruch.de. Dort erfahren Sie auch etwas über den Kontext der Taufsprüche und können einfach verschiedene Übersetzungen miteinander vergleichen und die aussuchen, die Ihnen am besten gefällt.
 

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Pfarrerin

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